Challenge Recap 2018 - Frankfurter Allgemeine Zeitung


Ibtissam Ouakil
Content Marketing, Studentin und Praktikantin bei ekipa




Der Verlauf der beiden Challenges im Zuge des Battles gestaltete sich nicht komplett identisch.

Die FAZ hat nach der Qualifikationsphase die besten 15 Lösungsansätze identifiziert, die sich dann über eine Voting Phase ins Finale der besten acht durchkämpfen mussten. Bereits diese erste Entscheidung fiel den Auftraggebern nicht leicht. Es waren viele innovative Ansätze und Teilnehmer dabei, die man nur ungern zurückgelassen hat.

In der Voting Phase wurden über unsere Plattform dann fleißig Stimmen für den eigenen Lösungsansatz gesammelt. Studenten und Kommilitonen konnten so passenderweise über die besten Ansätze für ein digitales Medienprodukt für eine jüngere Zielgruppe abstimmen. Die drei Teams mit den meisten Stimmen qualifizierten sich für das Finale und schafften es so in die Ausarbeitungsphase. Zusätzlich dazu hat die FAZ sogenannte Wild Card verteilt, durch die weitere fünf Favoriten direkt ins Finale gewählt wurden. Eine kleine Randnotiz: Tatsächlich wurde das Team mit den meisten Stimmen in der Voting Phase, letztendlich auch das Gewinner-Team der Challenge.

Die insgesamt acht Finalisten-Teams hatten jetzt sieben Wochen Zeit ihre Lösungsansätze detaillierter auszuarbeiten und sich auf das Abschlussevent vorzubereiten. Natürlich wurden sie mit dieser Aufgabe nicht allein gelassen. Neben einem ausgewählten Professor ihrer Universität oder Hochschule, der sie während dieser Zeit betreute, wurden ihnen ein Ansprechpartner der FAZ zugeteilt, der sie proaktiv bei der Entwicklung der Lösung unterstützte und an den sie sich bei Fragen jede Zeit wenden konnten.

On-top organisierten wir ein Bootcamp hier in Frankfurt im Coworking-Space „Co Work Play“. In diesem Bootcamp durchlief jedes der Finalisten Teams insgesamt sechs Stationen mit unterschiedlichen Mentoren und Experten, die sie beim Feinschliff der Lösung unterstützten. Dabei ging es vor allem um Fragstellungen und Input rund um die Themen Innovation, User Experience, Monetarisierung und Pitch-Skills, die die Teams im späteren Verlauf der Challenge noch benötigen würden.

Zu den Mentoren, die die Teams an diesem Tag unterstützten, gehört zum einen Juliette Schwartz. Sie ist Director of Sales and Marketing bei der Jumeirah Group und half den Teilnehmern hinsichtlich der Monetarisierung. Des Weiteren war der Innovationsexperte Johannes Mathies dabei, der als Director of Startup Consulting in der black chili GmbH tätig ist und die „Innovations“ - Station übernommen hat. Wir als ekipa-Team waren natürlich auch mit dabei und haben es uns in einer Station zur Aufgabe gemacht, die Teilnehmer auf die Pitches vorzubereiten.

Es haben sich auch Vertreter der FAZ am Bootcamp beteiligt, die die letzten drei Stationen bildeten. Eine Station war für Digital Business zuständig und wurde von der Business Development Managerin Heike Pflug und vom Chief Digital Officer Thomas Schultz Homberg besetzt. Die zweite Station wurde vom Art Director Robert Wenkemann und der Produktmanagerin Johanna Hees geleitet und dort wurde alles rund um User Experience diskutiert. In der letzten Station konnten sich die Teams durch den Chefredakteur Digitaler Produkte der FAZ, Carsten Knop Ratschläge zum Content ihrer Lösungen holen.

Die Teams haben die Chance des Bootcamps genutzt, bei dem ihnen ausreichender Input für die Ausarbeitung ihrer Lösungsansätze geboten wurden. Wir freuen uns über die gut verlaufene Zusammenarbeit und darüber, wie sehr sich die Teams mit den noch so kleinsten Details beschäftigt haben. Auch der Co-Working Space „Co Work Play“ im MyZeil in Frankfurt bot allen Beteiligten eine angenehme Atmosphäre, die die Köpfe nur zu kreativem und innovativem denken verleiten konnte.

In den letzten Wochen vor dem Abschlussevent haben die Teams den erhaltenen Input genutzt und nochmal richtig Gas gegeben. Am 18. Januar 2018 war dann der Abgabetermin und die endgültigen Lösungen der Teams standen fest.

Was heißt Lösungen in diesem Fall?

Eingereicht wurden nicht nur über 30-seitige Konzepte, sondern auch Prototypen, eigens programmierte Webseiten, selbst produzierte Videos, ausführliche Nutzerumfragen und natürlich eine Vielzahl kreativer Pitches für das Abschlussevent.

Doch die Entscheidung der FAZ fiel nicht ausschließlich aufgrund der eingereichten Lösungen. Das University Battle wäre kein Battle, wenn die Teams nicht auch vor Ort live gegeneinander antreten würden, um ihre Lösungen zu präsentieren und die Vertreter der FAZ zu überzeugen.

Die abgegebene Vorarbeit bestimmte selbstredend einen Großteil der Entscheidung über Gewinner oder „Verlierer“, jedoch bestand immer noch die Möglichkeit, dass die Jury Mitglieder durch eine überzeugende Präsentation umgestimmt werden konnte. Die Aufgabe war also klar: Mit einer umhauenden Präsentation punkten.

Das Abschlussevent fand in der Goethe-Universität Frankfurt in einem großen Festsaal im Campus Westend statt. Jedoch präsentierten die Teams nicht nur vor dem Auftraggeber, sondern auch vor insgesamt 170 geladenen Gästen.

Dabei waren Vertreter der FAZ, Unternehmensvertreter, deren Interesse an uns und unserer Arbeit geweckt wurde, Vertreter der teilnehmenden Universitäten und Hochschulen, Familien, Freunde und Bekannte der teilnehmenden Teams und natürlich wir. 

Jeder Gast des Events musste vorab eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen, da es sich bei den Lösungen der Teams um potenzielle zukünftige Umsetzungen und Produkte der FAZ handelt, die heute noch nicht an die breite Öffentlichkeit geraten sollen.

Wir sind froh über den erfolgreich verlaufenden Abend, durch den uns Lydia Gebremariam mit ihrer Moderation geführt hat. Das Publikum wurde gut unterhalten und dafür bedanken wir uns nochmal ganz herzlich bei ihr.

Die Jury für das Abschlussevent der FAZ bestand aus fünf Mitgliedern, mit Vertretern der FAZ sowie aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Dazu gehörte Juliette Schwartz, die als Vertreterin aus der Wirtschaft bereits beim Bootcamp die Möglichkeit hatte, die Teilnehmer kennenzulernen. Des Weiteren saß Juliane Staubach als Vertreterin aus der Wissenschaft in der Jury. Sie ist Professorin für Marketing an der Technischen Hochschule Mittelhessen Business School und baute das University Battle sogar in ihren Vorlesungen mit ein.

Die Jury war dann mit drei Vertretern der FAZ komplett. Auch diese haben bereits im Bootcamp eng mit den Teams zusammengearbeitet. Dabei beteiligten sich Robert Wenkemann (Art Director), Johanna Hees (Produktmanagerin Mobile) und Thomas Schultz-Homberg (Chief Digital Officer). Letzterer war besonders von den Lösungen sowie dem Konzept des University Battle überzeugt:

“Der Ansatz hat für uns sehr gut funktioniert. Qualitativ hochwertige Lösungen und eine äußerst professionelle Zusammenarbeit haben uns überzeugt.” (Thomas Schultz-Homberg)

Und genau diesen Eindruck hatten wir ebenfalls. Die acht Lösungen hatten einen hohen Reifegrad und brachten viele innovative und umsetzbare Ansätze mit. Genauso wurden sie in den Pitches auch rübergebracht.

Die Jury-Mitglieder erhielten nach den Pitches genug Zeit sich untereinander abzusprechen und die Gewinnerteams zu bestimmen. Insgesamt betrug das Preisgeld 10.000€, das auf die besten vier Teams aufgeteilt wurde. Auch die anderen Teilnehmer gingen nicht mit leeren Händen nach Hause.

Neben dem Preisgeld erhielten die Teams noch weitere Prämien. Diese sind ein einjähriges Digital-Abo von der FAZ, ein Goodie-Bag von der Jumeirah Group und ein personalisiertes Zertifikat, was sich vor allem in ihren Lebensläufen gerne sehen lässt.

Trommelwirbel…

Auf den vierten Platz für die Challenge der FAZ schaffte es die Philips-Universität Marburg durch das Team DCR Innovation. Teilnehmer dieses Teams waren Danny-Luc Cerncic, Hannah Drengenberg und Robin Rhiel und diese können sich nun über ein Preisgeld von 1.000€ freuen.

Auf den dritten Platz schaffte es die Hochschule Mainz durch das Team fünfmalfünf, an dem Celine Altkorn, Laura Höner, Conni Mayer und Beyzanur Yilmaz beteiligt waren. Und wir gratulieren zum Gewinn von 1.500€.

Die Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz schaffte es durch das Team Caju auf den zweiten Platz. Die Teammitglieder waren Ann-Sophie Casez und Hannah Judt und beide konnten die Bühne mit einem Preisgeld von 2.500€ verlassen.

Die Gewinner der FAZ Challenge traten ebenfalls für die Hochschule Mainz an. Das Gewinnerteam s k a p e bestand aus Felix Andres, Anika Horaczek, Larissa Meinl und Irina Tareyla. Ihre Lösung brachte ihnen ein Preisgeld von 5.000€ ein. Und mit einem kreativen Ansatz, mit einer bereits während der Qualifikationsphase eigens programmierten Webseite und einem sehr überzeugenden Pitch, ist der vergebene erste Platz mehr als verdient.

Wir gratulieren allen Gewinnern und wünschen ihnen viel Spaß mit ihrem Preisgeld und mit ihrer Chance gemeinsam mit der FAZ ihre Lösung umsetzen zu können!