Einblicke, Neuigkeiten und Geschichten aus der Welt der Open Innovation.

Was Deutschlandfonds, EIF German Equity und die anstehende BMWE-Strategie für die Innovationsstrategie 2026/27 operativ bedeuten.

Viele Unternehmen haben über ein öffentlich kofinanziertes Programm einen ersten oder zweiten externen Pilot durchgeführt und stehen jetzt vor der Frage, wie aus einem erfolgreichen Projekt eine Praxis wird, die sich wiederholen lässt.

In der traditionellen Unternehmenswelt, insbesondere in etablierten Industrieunternehmen, hält sich der tief verwurzelte Glaube, dass Vorsicht eine Tugend sei. Wir nennen es „Risikomanagement" und rechtfertigen damit lange Freigabezyklen, starre Hierarchien und eine gesunde Skepsis gegenüber allem Unerprobten.

Wenn ekipa von Venturing as a Service (VaaS) spricht, sind damit vier Bausteine gemeint: Screening (kontinuierlich, trendbasiert), Scouting (ad hoc, use-case-basiert), Capacity (operative Umsetzung durch ekipa) und Capability (nachhaltiger Kompetenzaufbau im Kundenteam).

Warum gelingt es trotz klarer Innovationsstrategie so selten, externe Lösungen strukturiert und wiederholbar in die Organisation zu integrieren?

Mittelständische Unternehmen benötigen keine große, dauerhaft aufgebaute Innovationsabteilung, sondern ein funktionierendes Modell für externe Innovation als Ergänzung zu bestehenden internen Aktivitäten. Eine temporäre, operativ geführte Struktur übernimmt Analyse, Auswahl und Steuerung bei überschaubarer interner Ressourcen- und Budgetlast.

Viele Unternehmen reagieren auf steigenden Innovationsdruck mit dem Aufbau einer eigenen Venturing- oder Innovationseinheit. Die Erwartung dahinter: Ein spezialisiertes Team soll externe Technologien identifizieren und schneller in das Unternehmen bringen.
In der Praxis zeigt sich jedoch häufig ein anderes Muster. Neue Units erhöhen zwar die Sichtbarkeit für Innovation, jedoch bleiben die eigentlichen Umsetzungsbarrieren bestehen.

Viele Unternehmen wollen externe Innovation nutzen, stehen aber vor einer einfachen Frage: Wie lässt sich der Einstieg sinnvoll finanzieren und intern rechtfertigen?

Venture Clienting trifft Venture Capital: Validierte Innovationen, klare Bedarfe und ein strukturiertes Matching in Frankfurt

Die Investorenlandschaft befindet sich im Wandel. Anstelle von großen Visionen und beeindruckenden Präsentationen zählen zunehmend überprüfbare Ergebnisse: funktionierende Geschäftsmodelle, erprobte Anwendungen und Partnerschaften mit Kunden.

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sowie dem Europäischen Sozialfonds Plus startet ekipa das Social Innovation Gateway. Es ist das erste Programm für Impact Venture Clienting, das Corporates einen strukturierten Zugang zu Lösungen von Social Startups ermöglicht – und damit ein völlig neues Innovationsfeld eröffnet.

Open Innovation ist in vielen Unternehmen längst ein erklärtes Ziel.
Die Bereitschaft, mit externen Partnern wie Start-ups, Tech-Teams oder Forschungseinrichtungen zusammenzuarbeiten, ist vorhanden. Doch in der Praxis wird deutlich: Gute Absichten allein reichen nicht, wenn Prozesse, Strukturen und Argumente für interne Entscheider fehlen.

In Zeiten, in denen Technologien und Märkte immer schneller zusammenwachsen, wird klar: Wer Innovation strategisch nutzen will, muss über Branchengrenzen hinaus denken. Doch genau hier scheitern viele Unternehmen – nicht an fehlender Expertise, sondern an fehlenden Gelegenheiten, sich gezielt mit den richtigen Partnern zu vernetzen.

Warum Venture Clienting mehr ist als ein neues Buzzword im Innovationsvokabular – und wie es den Open-Innovation-Ansatz konsequent weiterdenkt.

Innovation entsteht selten im luftleeren Raum – und schon gar nicht im Tagesgeschäft. Gerade für Unternehmen im Mittelstand ist es eine Herausforderung, neben operativen Aufgaben auch noch Raum für radikale Neuerungen zu schaffen: fehlende Zeit, begrenzte Budgets, technologische Unsicherheiten, regulatorischer Druck.

Open Innovation gilt als Schlüssel, um externe Expertise schneller nutzbar zu machen, neue Technologien zu integrieren und Zukunftsthemen gezielt voranzutreiben. Die Erwartungen sind hoch – doch in der Praxis scheitert der Ansatz überraschend oft.

Entdecken Sie, wie Venture Clienting, nachhaltige Innovation und KI die offene Innovation im Jahr 2025 revolutionieren. Diese Trends befähigen Unternehmen dazu, zusammenzuarbeiten, die Umweltbelastung zu reduzieren und Daten für transformatives Wachstum zu nutzen.

Der Venture Client Inkubator Hessen ist eine Schlüsselinitiative zur Förderung von Innovation und Wirtschaftswachstum in der Region.

Dieser Blogbeitrag beleuchtet die starke Verbindung zwischen offenen Innovationsprozessen und Venture Clienting. Er zeigt, wie die Kombination beider Ansätze Wachstum fördern, Entwicklungszyklen verkürzen und Unternehmen nachhaltig wettbewerbsfähig halten kann. Zudem wird dargestellt, welche Faktoren entscheidend sind, um diese Strategien zielgerichtet und wirksam in der Organisation zu verankern.

In einem sich schnell verändernden Arbeitsumfeld müssen sich Unternehmen als attraktive Arbeitgeber positionieren. Die Gewinnung und Bindung von Top-Talenten ist aufgrund mehrerer Faktoren zunehmend herausfordernd geworden.

In der Dynamik technologischer Entwicklungen verändert Künstliche Intelligenz nicht nur einzelne Branchen – sie verschiebt ganze Wertschöpfungssysteme. Besonders deutlich wird das bei Generativer KI (GenAI): Sie eröffnet neue Formen der Innovation und beeinflusst nahezu jedes Umfeld, in dem Unternehmen heute agieren.

Als APG, einer der führenden Pensionsanbieter in den Niederlanden, eine Innovationsaufgabe formulierte, ging es um nicht weniger als die Neugestaltung der Altersvorsorgeberatung durch KI. Ziel war es, das Potenzial Generativer KI – etwa vergleichbar mit ChatGPT – zu nutzen, um individuelle, verständliche und leicht zugängliche Informationen zur Rentenplanung bereitzustellen. JadenX (JadenData) nahm diese Aufgabe auf und zeigte eindrücklich, welche Wirkung strategische Kooperationen im Pensionssektor entfalten können.

Die Finanzwelt befindet sich im Umbruch. Neue Technologien und ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, neue Akteure und disruptive Innovationen lassen neue Geschäftsmodelle und ungeahnte Kooperationen mit Purpose entstehen. Auch in der Finanzindustrie wird mit zielgerichteten Kooperationen und Investitionen der Wandel in eine zukunftsfähige Richtung gesteuert, um nachhaltige, positive Impacts zu erzielen.

Am Anfang steht oft eine kurze, klare Idee, die den Ausgangspunkt für etwas Größeres bildet. So begann auch die Geschichte des Berliner Startups Clurb. Im Juni 2017 formulierte das Team seine Gründungsidee in einer Kreuzberger Kneipe in einem einzigen Satz: „Wir entwickeln etwas Einfaches und Bezahlbares, das Städte mit minimaler externer Unterstützung nutzen können.“
